📈 Dow-Theorie: Die Grundlagen der Technischen Analyse verstehen
Die Dow-Theorie, auch bekannt als Dow-Jones-Theorie, ist eine der Säulen der technischen Analyse an den Finanzmärkten. Entwickelt von Charles Dow, Mitbegründer des Wall Street Journal und Schöpfer der Dow-Jones-Indizes, liefert diese Theorie die Grundlage für das Verständnis, wie sich Preise im Laufe der Zeit bewegen.
Was ist die Dow-Theorie?
Die zentrale Prämisse ist, dass der Marktpreis alle verfügbaren Informationen widerspiegelt – von wirtschaftlichen Faktoren bis hin zum Anlegerverhalten. Preisbewegungen folgen drei verschiedenen Trendtypen, die miteinander interagieren.
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🧩 Grundlegende Prinzipien
1. Der Markt diskontiert alles
Alle relevanten Ereignisse, Erwartungen und Informationen sind bereits in den Vermögenspreisen enthalten.
2. Drei Trendarten
- Primärer Trend: Langfristig (Monate/Jahre) – Bullen- oder Bärenmarkt.
- Sekundärer Trend: Temporäre Korrekturen innerhalb des Haupttrends.
- Kleiner Trend: Kurzfristige Schwankungen (Tage/Wochen).
3. Trends entwickeln sich in drei Phasen
- Akkumulationsphase: Informierte Anleger steigen diskret ein.
- Öffentliche Beteiligung: Der Trend gewinnt an Fahrt.
- Verteilungsphase: Der Trend wird für alle offensichtlich.
4. Indizes müssen sich gegenseitig bestätigen
Verschiedene Indizes müssen dasselbe Verhalten zeigen, um einen Trend zu bestätigen.
5. Das Volumen muss bestätigen
Das Volumen sollte in Richtung des Trends zunehmen.
6. Der Trend hält an, bis ein klares Umkehrsignal erscheint
Ein Trend hält an, bis ein klares Umkehrsignal auftaucht.
🚀 Fazit
Die Dow-Theorie ist auch nach über 100 Jahren noch relevant. Sie zu erlernen ist der erste Schritt, um Märkte strategisch zu interpretieren.